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Füchtorf
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 Eine Extra-Portion Fitness

 
das EU-Schulobstprogramm stößt bei den Füchtorfer Grundschülern auf große Begeisterung
 
Arne legt los. Obstschüssel, Holzbrett, Messer und Apfelschneider hat er schon zurechtgelegt. Ein paar präzise Schnitte, einen Apfelschnitz genascht, den Rest in die Gemeinschaftsschule - schon ist der erste Arbeitsschritt getan. "Das Zubereiten dauert nur ein paar Minuten", erklärt der Drittklässler fachkundig. Zumal er schnell Hilfe erhält: Vom verlockend-bunten Obstkorb angelockt stehen schon bald seine Klassenkameraden um ihn herum und schnibbeln, was das Zeug hält. Wer an diesem Tag genau Obstdienst hat, ist darüber glatt vergessen.
Seit Beginn des neuen Schuljahres kommt die Wilhelm-Emanuel-von-Ketteler-Grundschule in Füchtorf in den Genuss des EU-Schulobstprogramms. "Bei der dritten Bewerbung hat es endlich geklappt", freut sich Schulleiterin Marlies Borisch. Die Zeit dazwischen hatte der Förderverein mit der Aktion "Gesundes Schulfrühstück" überbrückt. Während die jedoch aus organisatorischen und finanziellen Gründen nur einmal monatlich möglich war, steht beim EU-Programm jetzt täglich Gesundes auf dem Stundenplan.
"Wir liefern pro Klasse jede Woche sechs Kilogramm Obst und Gemüse", schildert Patrick Schwienheer vom gleichnamigen Füchtorfer Gemüsehof, "montags zwei Kilogramm und mittwochs vier Kilogramm für den Rest der Woche". Wenn er mit seinem Gemüsewagen auf den Schulhof fährt, stehen die kleinen Helfer bereits Schlange, um die acht Kisten in die jeweiligen Klassen zu bringen. "Das ist alles total lecker", ist sich Arne mit seinen 159 Mitschülern einig. Was er am liebsten isst? "Äpfel!", kommt es wie aus der Pistole geschossen. "Und Mirabellen - die kenne ich schon aus dem Garten meiner Oma."
Aber egal ob Möhre oder Paprika, Gurke oder Birne - bei den Kids kommt alles gut an. "Die Resonanz ist einfach super, und wir hoffen natürlich, dass das Projekt auch noch länger als ein Jahr läuft", wünscht sich Borisch, dass die Anstrengungen zur Gesundheitserziehung in der Grundschule auch weiterhin belohnt werden.
 

Lecker und gesund: Die Grundschüler haben extra einen „Obstdienst“ eingeteilt, um die Paprika, Radieschen und Co. in der Pause zuzubereiten. Meist helfen aber eh alle mit – und naschen schon einmal etwas vorneweg. . .

Lecker und gesund: Die Grundschüler haben extra einen "Obstdienst" eingeteilt, um die Paprika, Radieschen und Co. in der Pause zuzubereiten. Meist helfen eh alle mit - und naschen schon einmal etwas vorneweg.

 

Fit für den Schulalltag mit dem EU-Schulobstprogramm
Das EU-Schulobstprogramm richtet sich an Grundschulen und Förderschulen mit Primarstufe. Ziel ist es, die Kinder für eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse zu begeistern. Denn Obst und Gemüse schmecken nicht nur lecker, sondern machen auch fit für den Schulalltag. Parallel dazu kann die Extra-Portion in der Pause dazu beitragen, ein gesundes und nachhaltiges Ernährungsverhalten zu fördern. Das EU-Schulobstprogramm wird seit 2010 vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung gefördert. (Quelle: WN vom 25.09.2013)

www.schulobst.nrw.de (externer link)

 

EU-Programm greift in Füchtorf

Obstprogramm bringt Frische in die Schule

 

Aller guten Dinge sind bekanntermaßen drei. Dieses Sprichwort trifft auch auf die Wilhelm-Emanuel-von-Ketteler-Schule in Füchtorf zu. "Zum dritten Mal hatten wir uns beim von der Europäischen Union geförderten Schulobstprogramm  Nordrhein-Westfalen beworben, und nun hat es endlich geklappt", freut sich Schulleiterin Marlies Borisch.

Obst und Gemüse schmecken lecker und gehören zur gesunden Ernährung von Kindern und Jugendlichen dazu. Die empfohlenen fünf Portionen frische Früchtchen machen fit für den Schulalltag und sorgen für Fitness im Oberstübchen. "Ziel des EU-Obstprogramms ist, Schülern Obst und Gemüse mit einer Gratis-Extraportion schmackhaft zu machen", erklärt Borisch.

Ein ganzes Jahr lang wird die Grundschule nun von Patrick Schwienheer aus dem Spargeldorf jeden Montag und Mittwoch mit saisonalen Obst- und Gemüseprodukten versorgt. "Wir liefern pro Klasse in der Woche insgesamt sechs Kilo, verpackt in acht Körben", so Schwienheer.

Ob Tomaten, Pflaumen, Mirabellen oder süße Weintrauben, alles ist reichlich vorhanden und kommt bei den 160 Grundschülern prima an. Um das frische Obst und Gemüse zuzubereiten, hat jede Klasse einen eigenen "Obstdienst" aufgestellt, den jeweils zwei der Jungen und Mädchen pro Woche übernehmen. Arne aus der 3a ist in dieser Woche dran und weiß schon genau, wie es geht: "Zuerst waschen, dann ein Brettchen und Schnittmesser besorgen sowie immer vorsichtig sein." Nach ein paar Minuten liegen schon die ersten Apfelscheiben, Tomatenstücke und Möhrenschnipse in der großen Schale bereit und finden in Windeseile erste Abnehmer.

"Es schmeckt einfach lecker", findet auch Yvonne aus der 4b und beißt in ein frisch geschnittenes Stück Apfel. "Dass das so gut ankommt, liegt vor allen Dingen an der Abwechslung", meint Patrick Schwienheer, der zurzeit die Produktion in seinen Gewächshäusern und Ackerflächen auf biologischen Anbau umstellt. "Je bunter, desto besser - damit die Kinder langfristig von Obst und Gemüse begeistert sind und keine Langeweile aufkommt."

Außerdem lernen die Kinder viele leckere saisonale und vor allen Dingen regionale Obst- und Gemüsesorten kennen, die in ihrer unmittelbaren Nähe angebaut werden. Die Jungen und Mädchen erfahren, welche Frucht passend zur Jahreszeit auf den Teller gehört. Das deutschlandweit geförderte Programm löst in der von-Ketteler-Grundschule die Aktion "gesundes Frühstück" ab, die bislang immer am ersten Mittwoch im Monat stattfand. (Quelle: Die Glocke vom 28.09.2013)

W.E.v.Ketteler-Schule