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Handsignierte Bücher vom Romanautor als Lesepreise

 

Anlässlich der Autorenlesung mit Jürgen Banscherus konnten in der Füchtorfer Grundschule auch die vier Gewinner des Sommerleseclubs ganz ihre Preise, handsignierte Bücher aus der Reihe Jimmi Nighgtwalker, aus der Hand des Autors entgegen nehmen. Banscherus übergab die Bücher jeweils mit ganz persönlichen Worten. Jonas Baune hatte im Sommer 38 Bücher gelesen, Jan Philipp Niester hatte 32 Bücher geschafft. Der Zweitklässler Felix Kleine Wächter hatte 27 und Luisa Linnemann 26 Bücher gelesen.

Mit den Worten: "Ich komme gerade aus einer Gruppe militanter Nichtlesen" eröffnete der Journalist und Buchautor dann seine Lesung an de Grundschule. Mehr als 30Kinder hatten sich im Musikraum versammelt und brgrüßten den Gast aus Witten. Banscherus stellte seinen Serienheld Kwiatkowski, von Beruf Schüler und Detektiv, vor und las aus dem neuesten Buch "Rache ist wie Schokotorte" einige Auszüge. Seine lebhafte Mimik und Gestik, die Fragen zwischendurch an die Kinder nach Lösungsvorschlägen oder Worten, die er scheinbar nicht sofort fand, machten ein gutes Zuhören und Mitdenken der Kinder erforderlich. Den Mädchen und Jungen machte es jedenfalls viel Spaß.

Im Anschluss an die Geschichte konnten die Kinder alle Fragen stellen, die sie auf dem Herzen hatten. So erfuhren sie, dass Banscherus bereits mit fünf Jahren lesen konnte, sich in der ersten Klasse gelangweilt und jeden Freitag einen riesigen Stapel Lesestoff aus der Bücherei geholt hatte, den er im Laufe der Woche verschlang - bildhaft gesprochen, denn auf die Frage, ob er auch für ganz junge Kinder Bücher schreibe, erklärte er, dass er keine Bücher schreibe, die man in den Mund stecken könne.

Die Kinder staunten nicht schlecht, dass manche dünne Bücher eine Recherchezeit von bis zu drei Jahren in Anspruch nahmen und Banscherus für Jugendliche, Erwachsene und Kinder gleichermaßen schreibt. "Meine Frau meint, ich bin eine Geschichtenmaschine", erklärte Banscherus augenzwinkernd auf die Frage der Kinder, woher er seine Ideen bekomme. Selbst Erlebtes, Gesehenes, Gehörtes und Erzähltes verändere sich in seinem Kopf zu spannenden Geschichten, die er dann an seinem Schreibtisch in den Computer eintippe und die schließlich ein Buch ergäben.

Im Anschluss an die Fragestunde waren die Eltern eingeladen, mit den Kindern zusammen zu überlegen, welches Buch sich zu kaufen lohne und vor allem, sich noch ein echtes Autogramm vom Kinderbuchautor abzuholen. (Quelle: Die Glocke vom 24.11.2010)

W.E.v.Ketteler-Schule