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Zehnjähriger Held ist 20 Jahre alt

 

Die Drittklässler der Füchtorfer Grundschule freuten sich über den Besuch des Kinderbuchators Jürgen Banscherus, der eine Geschichte vorlas.

Die Drittklässler der Füchtorfer Grundschule freuten sich über den Besuch des Kinderbuchators Jürgen Banscherus, der eine Geschichte vorlas. Foto: Lieber

 
Füchtorf - Jürgen Banscherus ist Stammgast in der Füchtorfer Grundschule. Das hat einen guten Grund: „In dieser Schule bin ich besonders gerne, hier ist es immer sehr toll, und das ist wahrlich nicht an jeder Schule so“, versichert der erfolgreiche Kinderbuchautor.
Von Ulrich Lieber

Zurzeit arbeitet er an seinem 64. Buch, allein 24 davon handeln von „Kwiatowski“. Dieser zehnjährige Detektiv ist sein Hauptprotagonist, kein Wunder also, dass er den Drittklässlern am Donnerstag die neuste und sehr spannende Geschichte des kleinen Ermittlers vorlas. „Donner, Blitz und schräge Vögel“ lautet der Titel des Buches.

Während eines heftigen Unwetters kommt Kwiatkowski einem verdächtigen Trio auf die Schliche. Doch obwohl er die drei Kinder beschattet, tappt der Privatdetektiv im Dunkeln. Aber Kwiatkowski wäre nicht Kwiatkowski, wenn er den Fall am Ende nicht lösen würde: mit Geduld, geschicktem Kombinieren und jeder Menge Kaugummis …

„Die Idee zu der Geschichte ist mir durch das Unwetter am 4. Juni 2014 gekommen. Im Raum zwischen Düsseldorf und Dortmund sind vier Millionen Bäume umgestürzt, das war dann das Szenario für den neuen Kwiatowski“, sagt Banscherus. Kwiatowski ist mittlerweile 20 Jahre alt, bleibt aber immer der zehnjährige Detektiv. Anders als bei vielen anderen Kinderbüchern gibt es hier keine Gruppe von Kindern, die die Fälle löst. „Kwiatowski ist ein Einzelgänger, ein einsamer Wolf, der zwischen Depression und Größenwahn schwankt“, schmunzelt Banscherus. Er sei so etwas wie ein kleiner Philipp Marlowe – eine Romanfigur, die von Humphrey Bogart dargestellt wurde. „Doch statt Whiskey und Zigaretten gibt es bei ihm Milch und Kaugummi.“ Kwiatowski sei ein gescheites Kind, aber kein Überflieger, so dass die Kinder seine Ermittlungen gut nachvollziehen können. Eines ist Banscherus besonders wichtig: „Meine Geschichten sind gewaltfrei.“

Kwiatkowski ist mittlerweile Kult. Mit einer Gesamtauflage von etwa einer Million Bücher hat der kleine Detektiv überall auf der Welt Freunde gefunden. Seine Fälle löst er auch auf Spanisch, Katalanisch, Litauisch, Französisch, Englisch, Dänisch, Polnisch, Chinesisch, Thailändisch, Schwedisch, Slowenisch, Türkisch, Norwegisch, Hebräisch, Tschechisch, Rätoromanisch, Griechisch und in Blindenschrift. Gerade ist auch eine Lizenz nach Südafrika (Afrikaans) verkauft worden. Ralf Butschkow zeichnet die kongenialen Bilder.

Jürgen Banscherus ist 1949 geboren und in Remscheid aufgewachsen. Er hat „alles Mögliche in Bonn und Münster studiert“ und anschließend verschiedene Berufe ausprobiert: Journalist bei einer Tageszeitung, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschung, Verlagslektor, Lehrer in der Erwachsenenbildung. Er habe es nirgendwo besonders lange ausgehalten und Ende der 1970er Jahre ernsthaft angefangen zu schreiben. Sein erstes Kinderbuch – „Keine Hosenträger für Oya“ – erschien 1985. Seit 1989 ist er freier Schriftsteller.

Der Förderverein der Grundschule hat in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Krüger aus Versmold die Autorenlesung finanziert. Im Anschluss an die Vorlesung konnten die Kinder mit ihren Eltern Bücher von Jürgen Banscherus erwerben, und natürlich gab es eine persönliche Widmung des Autors. (Quelle: wn-online vom 13.11.2015)

 


Jürgen Banscherus, der Autor der Kwiatkowski Bücher, war bei uns in der Schule in Füchtorf. Er hat uns aus dem neuesten Kwiatkowski Buch vorgelesen. Es heißt „Donner, Blitz und schräge Vögel“. Die Klassen 3a und 3b und 3 Viertklässler waren  im Musikraum. E.s waren zwei Leute von der Presse da. Sie haben ein Gruppenfoto gemacht Wir durften Jürgen Banscherus Fragen stellen, so wie: Wie lange hast du für ein Buch gebraucht? Dann hat er gesagt: Für Kwiatkowski Bücher ungefähr einen Monat. Banscherus ist 66 Jahre. Er hat ca. 25 Kwiatkowski Bücher und insgesamt 63 Bücher geschrieben. Seine Tochter fand damals Krimis gar nicht gut, weil sie schon in der Mitte wusste, wie das Buch zu Ende geht. Deswegen beschloss J. Banscherus ein Buch zu schreiben und das ist so gut gelungen, dass er immer weiter Bücher geschrieben hat. Es hat ihm so viel Spaß gemacht, dass er gar nicht mehr aufhören mochte. Kwiatkowski ist sein Lieblingsbuch.  Er schreibt Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag, immer etwas neun Stunden, außer sonntags, da hat seine Frau ihm Schreibverbot gegeben. J. Banscherus lebt in der Nähe von Dortmund und ist Frankfurt Fan. Seine Tochter arbeitet in der Gehirnforschung und sein Sohn ist größer als er und sagt manchmal: „Na Kleiner!“ zu ihm.

Danach durften wir Bücher kaufen und signieren lassen. Und man konnte sogar ein Autogramm haben. Diesen Moment werde ich nie vergessen. Mir hat es sehr gut gefallen.

( Noah, Till, Nils, Luzie H. )

 

W.E.v.Ketteler-Schule